
So gibt es in der Franziskanischen Familie verschiedenste Tauprojekte: Hier die wichtigsten Projekte indem sich franziskanisch gesinnte Menschen engagieren. Es sind viele kleine (TAU)-TROPFEN der Hoffnung (Bild Br.Benno)
|
|
|
|
|
www.fraga.ch (franziskanische Gassenarbeit) Schweiz
www.zueflucht.ch (Stiftung Zueflucht)
www.tautropfen.ofm.li (Hilfe zur Selbsthilfe und Überlebenshilfe in Drittweltlendern)
www.wasserrecht.ofm.li (Grosse Bewässerungsanlage in der Savanne von Afrika)
www.kahnu.ofm.li (Kostenlos aber hoffentlich nicht umsonst)
Oft werden wir gefragt woher die Web-Endung ofm.li kommt: O für Ordo F für Fratem M für Minorem OFM ist die lateinische Bezeichnung unseres Ordens der Minderen Brüder. li. weil nur noch Lichtenstein (li) für diese Domäne frei war.
Hinter dem Zeichen des Tau steht der Gedanke aus dem Buch Ezechiel, das alle die sich einsetzen, das ein Stück Reich-Gottes auf der Erde verwirklicht wird ein T (Tau) vom Engel auf die Stirn gezeichnet bekommen.
Das Tau
Das
Tau ist der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets und der
Anfangsbuchstabe des Wortes „Tora“ (Mosaisches Gesetz der Juden). Im
Buch des Propheten Ezechiel heisst es, dass Gott seinen Engel sandte, um
auf die Stirn aller Getreuen Gottes dieses Heilszeichen einzuprägen. Nur
sie sollten gerettet werden, alle anderen aber würden vernichtet werden
(Ez 9,4). Auch
im Neuen Testament wird das Thema in der Apokalypse aufgegriffen. Beim
Öffnen des sechsten Siegels heisst es: „Und ich sah einen anderen Engel
vom Sonnenaufgang heraufkommen; der hatte das Siegel des lebendigen
Gottes und rief: Schädigt nicht das Land... bis wir den Söhnen Gottes
das Siegel auf die Stirn gedrückt haben“ (Offb 7, 2-4). Bonaventura sah
im Engel des sechsten Siegels Franziskus selbst, weil er mit den
Wundmalen das Siegel Gottes an seinem Leibe trug. Das
Tau wird schon früh von den Christen als Heilszeichen gebraucht. Wir
finden es in den Katakomben in Rom, weil seine Form an das Kreuz Christi
erinnerte. So entstand auch die frühchristliche Sitte, sich auf der
Stirn mit dem Kreuz zu bezeichnen, wenn sie zu arbeiten oder zu beten
begannen.
Gerade auch deshalb liebte es der Hl. Franziskus sehr und machte es zu
seinem Zeichen. Er schrieb es gern unter seine Briefe. Auch unter den
Segen für Br. Leo, der uns noch erhalten ist, setzte er das Tau mit
eigener Hand. Das arme Kleid der Bauern wählte er als sein Ordensgewand
und änderte es nur im Schnitt, damit es einem Tau ähnlicher war.
Wahrscheinlich hatte ja das Kreuz Jesu selbst die Form des Tau. Wie es
bei den Römern üblich war, stand der senkrechte Pfosten bereits an der
Hinrichtungsstätte, der Verurteilte trug den Quer4balken bis dorthin und
wurde daran emporgezogen. So kam dieser Balken quer über dm Pfosten zu
liegen und wurde befestigt. Dann wurden die Füsse angeheftet. Wenn
wir dieses echt franziskanische Zeichen als Schmuck tragen, dann ist es
nicht irgendein Anhänger oder „Fetisch“, sondern ein konkretes Zeichen
christlicher Verehrung, vor allem aber eine Verpflichtung zu einem Leen
in der Nachfolge des armen und gekreuzigten Christus, wie der Hl. Franz
uns das vorgelebt hat. Segensgebet über dem „Tau“
Lasset uns beten. Herr, unser Gott, segne diese Tau und diejenigen, die
es tragen als Zeichen des Heils und der inneren Freiheit, indem sie
Deinen Namen und die Fürbitte des Hl. Franziskus anrufen. Der
Du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Beten mit dem Hl. Franziskus
Allmächtiger, ewiger und barmherziger Gott, hilf uns Armen und Schwachen
immer das zu tun, was Du willst und immer zu wollen, was Dir gefällt,
damit wir, innerlich geläutert und erleuchtet, vom Feuer des Heiligen
Geistes entflammt, den Fussspuren Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn
Jesus Christus, folgen können und durch seine Hilfe in die Freuden des
ewigen Lebens gelangen. Das gewähre uns durch Christus unseren Herrn.
Amen.
(Brief des
Hl. Franziskus an den gesamten Orden 50-52) |